Geschichte / Teetasse (Koppchen) mit Untertasse

Teetasse (Koppchen) mit Untertasse

"Pompeijanischer Dekor"

Tasse ohne Henkel (sog. Koppchen). Schalenartige Wandung und schmaler Standring. Polychromer Dekor im so genannt pompeijanischen Stil. Über die Mitte der Wandung zieht sich ein zierliches Goldband mit kleinen purpurfarbenen Blättchen. Vier kurze horizontale Abschnitte dienen abwechselnd als Standfläche für eine Vase und ein Fruchtkörbchen mit Blättern. Dazwischen beschreibt das Goldband einen halbkreisförmigen, nach unten hängenden Bogen. Dahinter ist je eine Blumengirlande dargestellt, die von zwei kleinen gegenläufigen C-Spangen unter dem Mündungsrand in diagonaler rechtsläufiger Linie bis zum Standring reicht. Blütenzweig innen auf dem Tassenboden. Kleines Blättchen über einem Glasurfehler innen auf der Wandung. Marke: Z, darüber zwei Punkte in Unterglasurblau. Ritzzeichen: 3. Untertasse. Keine eingetiefte Tassenstandfläche. Spiegel und Fahne ohne Trennung schalenförmig gebogen. Standring. Gleicher Dekor. Das Goldband beschreibt hier eine vierpassig-konvexe Bogenlinie. Die Blumengirlanden berühren sich in der Mitte des Spiegels und formen sich zu einer Spirale. Marke: Z, daneben zwei Punkte in Unterglasurblau. Ritzzeichen: 3; mit blassgelbem Stift die Zahl 39 ergänzt (schwer lesbar).

Herkunft: Europa, Schweiz, Zürich, Kilchberg - Schooren
Datierung: 1772-1773
Material: Porzellan glasiert; Muffelfarben; Goldmalerei
Masse: H 4,6 DM 7,7 cm
Inventarnummer: G 15726

Provenienz:
- 1938: Friedrich Eugen Girtanner, Schenkung
- Kulturmuseum St. Gallen

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