Geschichte / Modell des spätbarocken Stiftsbezirks St.Gallen von 1766, Klostermodell

Modell des spätbarocken Stiftsbezirks St.Gallen von 1766, Klostermodell

Das Modell rekonstruiert den Stiftsbezirk vor dem Abbruch der Schiedmauer. Am weitesten in die Höhe ragt die Stiftskirche (erbaut 1755-1767). Südlich an den Sakralbau schliessen die Klostergebäude an: der Ostflügel (1674) mit der Herz-Jesu-Kapelle (1764), der Südflügel und der Westflügel mit der Stiftsbibliothek. Noch weiter östlich der Rekreiergarten der Mönche und Werkstätten aus dem 17. Jahrhundert. Östlich der Stiftskirche bilden Bauten aus unterschiedlichen Epochen einen Hof: der Westliche und der Östliche Hofflügel (1666/1667) und die Neue Pfalz (1767-1769). Im Westen das Professorenhaus aus dem 17./18. Jahrhundert. Im Osten das Karlstor (1569/1570) und die äbtische Remise. Westlich der Neuen Pfalz das Weinschenkenhaus. Nördlich der Stiftskirche der Marstall, das Doktorstüblein, die Barbiererei und das Bruderhaus, das Waschhaus und die Metzgerei (?) sowie die barocke Schutzengelkapelle.

Herkunft: Europa, Schweiz, Ostschweiz, St. Gallen
Datierung: 1. Hälfte/Mitte 19. Jh.
Material: Holz, Karton
Masse: H 15 x B 21,5 x T 35,5 cm
Inventarnummer: G 19737

Provenienz:
- Hauptmann Schirmer von der Bank
- 1863: Historischer Verein des Kantons St. Gallen (Museumssammlung), Schenkung
- 1917: Kulturmuseum St. Gallen, Schenkung

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