Geschichte / Bilderschlitten aus dem Appenzellerland, Pferdeschlitten
Der mit den Initialen "CF F S N" und der Jahreszahl 1809 bezeichnete Pferdeschlitten kann einem Toggenburger Maler zugeschrieben werden, in dessen Werk oft Jagddarstellungen vorkommen, so auch auf den Seiten dieses Schlittens. Er erhielt deshalb den Namen "Maler der Jagden". Die vorderen Enden der Kufen laufen spitzwinklig zusammen und sind mit vergoldeten Ranken in getriebenem Blech garniert. Oben als kleine Verzierung ein Eichhörnchen mit Nuss, darunter Täfelchen mit den Initialen und der Datierung. Auf den Längsseiten des Schlittenkasten eine Schlitten- sowie eine Jagdszene dargestellt. Auf der Rückseite der Lehne ein Jäger mit umgehängtem Gewehr, umgeben von Rankenwerk.
Herkunft: Europa, Schweiz, Appenzellerland
Datierung: 1809
Material: Tannenholz (Schlittenkasten), evtl. Obstbaumholz (Kufen) bemalt, Eisen, Eisenblech, z.T. vergoldet
Masse: H 140 x B 190 x T 82 cm
Inventarnummer: G 12961
Provenienz:
- 13.01.1927: Robert Fässler, Ankauf
- Kulturmuseum St. Gallen