Geschichte / Nonnentruhe, Novizinnentruhe
Einfache Holztruhe mit leicht gewölbtem Deckel, schwarz bemalt, aus dem Kloster Glattburg (1781-2026). Solche Truhen dienten angehenden Ordensschwestern zur Aufbewahrung ihrer persönlichen Gegenstände und der mitgebrachten Wäsche. Kloster- oder Novizinnentruhen unterscheiden sich in der Regel von den oft prunkvollen Aussteuertruhen weltlicher Bräute. Sie waren meist schlicht, zweckmässig, aus heimischem Holz (wie Fichte oder Eiche) gefertigt. Die Truhen wurden am Fussende des Bettes aufgestellt und dienten oft gleichzeitig als Sitzgelegenheit.
Herkunft: Europa, Schweiz, Ostschweiz
Datierung: um 1900/1. Hälfte 20. Jh.
Material: Holz (Tanne oder Fichte), ausgekleidet mit Papier, Metallhenkel, Jute
Masse: H 43,5 x B 85 x T 40,5 cm
Inventarnummer: G 2026.020
Provenienz:
- Benediktinerinnen-Abtei St.Gallenberg-Glattburg
- 11.05.2026: Kulturmuseum St. Gallen, Schenkung