Geschichte / Todesandenken für Othmar Rietmann (1831–1869)

Todesandenken für Othmar Rietmann (1831–1869)

Kleines, rundes Haarstaubbild in schwarzem Rahmen und mit runder Einfassung aus Rotgold. Das Bild zeigt einen verwunschenen, überwachsenen Friedhof. In der Nähe einer Trauerweide stehen zwei weisse Grabsteine bekrönt von rötlichen Urnen. Auf dem vorderen steht die Inschrift: „Ihm: / dem Seligen / Othmar / Rietmann / R. I. P. (= Requiescat In Pace). Othmar Rietmann (1831 – 1869, kurzer Lebenslauf))

13.6.1831 – 5.8.1869 St.Gallen, blieb unverheiratet. Sohn von Laurenz (1797-1872) und Dorothea (1798-1864) Rietmann-Scheibener. Der Vater war Schlosser und Nachtwächter in St.Gallen.

1850 Seminar Küsnacht, 1851 Lehrer in Horgen, 1854 in St.Gallen: Stellvertreter an der Knabenrealschule für 2 ½ Jahre. Nach der Nichtwahl Beschluss zur Auswanderung.
1857 Abreise nach Australien
1861 Reise nach Neukaledonien, Vanuatu und den Salomonen
1863 Rückreise über Kap Hoorn

1864 Hilfslehrer, dann Professor der Geografie und Naturkunde an der Kantonsschule in St.Gallen. Mit 38 Jahren starb er 1869 relativ früh. Publikation: „Wanderungen in Australien und Polynesien“, 1868

Datierung: 1869
Material: Haarstaub, Gummi arabicum, Gouache, Glas
Masse: H 12 x B 12 cm
Inventarnummer: G 16548

Provenienz:
- Kulturmuseum St. Gallen

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